Gruppenausstellung

Graphiken und Keramiken von fünf Künstlerinnen und Künstler können Besucher in der Ausstellung „Gruppenausstellung“ im Jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße 79-80, 10632 Berlin, bewundern. Zu sehen sind Radierungen, Linolschnitte aber auch Bleistiftzeichnungen und Aquarelle von Aron Sinnstein, Julia Shulman und Vadim Brodsky. Außerdem auch Keramikarbeiten von Ella Adamova und Valerij Kungurov.


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Thengis Rioni

Für viele, die sich mit Kunst auseinandersetzen, ist Rioni und seine großformatigen Porträts von Frauen und Kindern, längst ein Begriff geworden. Seine Werke, oft in diffuses Licht getaucht, trotzdem mit hoher Transparenz, geben Betrachtern Ruhe und Gelassenheit und faszinieren trotzdem mit ihrer Intensität und Stimmung. In seinen neuesten Ölbildern löst er Grenzen zwischen Körperlichkeit und Raum auf. Bevorzugtes Thema sind introvertierte Frauenantlitze oder selbstvergessene, rührend wirkende Kinder. Versunken in sich selbst sind seine Porträts und Thengis Rioni lässt in seinen Arbeiten viel Freiraum für die eigene Intention eines Betrachters.

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REMINISZENZ

Die Jüdische Galerie ist umgezogen!
 
Ab Dienstag 1. Mai 2012 arbeiten wir
mit der Galerie Vinogradov
in Kooperation zusammen.
 
Die neue Saison der jüdischen Galerie Berlin beginnt sogleich mit einem Höhepunkt – der Ausstellung „Reminiszenz“ mit Malerei von Michail Schnittmann. Der temperamentvolle Künstler überrascht sein Publikum erneut mit der erfrischenden Intensität seiner Farben und seinem kraftvollen Pinselstrich.

 


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hommage a baroque

Die Vernissage der grafischen Werke von Kateryna Yerokhina findet am 5. August 2012 um 14 Uhr in den Räumen der Jüdischen Galerie in der Chodowieckistr. 25, 10405 Berlin statt.

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Juri Zurkan. Einzelausstellung. "MALEREI"

Juri Zurkans Bilder der letzten drei Jahre wirken vertraut für jene, die seine Werke kennen und doch sind sie neu. Eine Ästhetik der Hoffnung könnte man sein schöpferisches Wirken nennen.

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Druckgrafik 1975-1996. K. Fussmann

Professor Klaus Fußmann (geb. 1938 in Velbert) zählt zu den wichtigsten deutschen Malern der Gegenwart. Seine Bilder wurden in zahlreichen bedeutenden Ausstellungen präsentiert, darunter in Bonn, Hamburg, Darmstadt, Dortmund und Berlin. Darüber hinaus hat er sich als Autor tiefsinniger Reflexionen über die bildende Kunst einen Namen gemacht.

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MODE. ZEITSIGNALE

Die Stadt mit den zwei Namen. Hauptstadt der Mode und der Kunst eines Staates mit tausend Namen. Diese Stadt ist die ewig Elegante, die für immer Auserkorene. Sie ist zu jeder Jahreszeit wunderschön und scheint Ihre Bewohner nach ihrem ganz eigenen Geschmack zu kleiden. Diese Stadt hat die unterschiedlichsten Epochen und Systeme erlebt, ihre Bewohner sahen zu jeder Zeit anders aus, aber doch immer in ihrem unnachahmlichen Stil. Die Ausstellung zeigt, welches Schönheitsideal im sowjetischen Leningrad geschaffen wurde, aber auch, welches heute im modernen Sankt Petersburg vorherrscht.

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Fruehlingssalon

Die Jüdische Galerie und die Galerie Vinogradov läuten mit einer farbenprächtigen Ausstellung den lange ersehnten Frühling ein. In der fast schon als traditionell zu bezeichnenden Salon-Ausstellungsreihe geht es dieses Mal um drei Künstlerinnen – Uljana Scheremetjewa, Galina Mazin-Datloof und Elya Yalonetski –, die sich, obwohl sie mit unterschiedlichen Techniken arbeiten, thematisch wie stilistisch hervorragend ergänzen.

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20 Jahre Jüdische Galerie

Seit 1993 gibt es die von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) in Berlin eingerichtete Jüdische Galerie, die jüdischen Kunstschaffenden aus den ehemaligen GUS-Staaten von der ersten Stunde an behilflich sein sollte, sich in der westlichen Kulturszene zurechtzufinden und zu integrieren.

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Ausstellung MENSCHEN&GESICHTER Ölmalerei

Am 27. März, ab 19.00Uhr präsentieren wir Ihnen die Kunstwerke von Juri Zurkan, Mikhail Schnittmann, Thengis Rioni, Kateryna Yerokhina und Ella Adamova.

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Ausstellung "Frühlingslaune". Valerie Kurtu. Grafik und Cartoon

Die Arbeiten von Valeriu Kurtu nur "so mal anzusehen" ist sinnlos. Man muss sie erkennen. Lange und ausführlich… 
Von Anfang an lächelt man - solche unerwarteten und paradoxen Sujets schafft er -, aber dann versteht man und findet eine unendliche Menge dieser lustigen und genauen Einzelheiten…
Er hat die Kunstschule in Moldawien und die WGIK in Moskau abgeschlossen. Zeichentrickfilme sind von ihm und unter seiner Regie entstanden. Lange hat er für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften als Karikaturist gearbeitet.

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JIDDISCHES SCHTETL. Grafiken von ALEXANDER PAVLENKO

DIE WELT DES JÜDISCHEN STÄDTL (JIDDISCHES SCHTETL)

WLADIMIR M. OKS 

Die klassische jüdische Siedlungsform, das sogenannte Städtl. stellt eine besondere, in der Diaspora einzigartige Ausprägung jüdischer Gemeinden dar. Es entstand im l 5. Jahrhundert und fand seine endgültige Form im 17. Jahrhundert.

Erste kleinere jüdische Gemeinden bildeten sich in Polen, Litauen und im Gebiet der Kiewer Rus vom 10. bis 13. Jahrhundert. Die Juden lebten in den damals noch nicht sehr bevölkerungsreichen Städten wie Krakau. Lemberg, Wilna, Kiew und Galitsch, in denen sie eine Minderheit bildeten und sich inmitten von anderen ethnischen und religiösen Gemeinden wie denen der Griechen, Armenier, Karäer oder Tataren nicht besonders abhoben. Einige Juden spielten eine wichtige Rolle im Finanzwesen: So stand in Krakau das königliche Münzamt im 12. Jahrhundert unter jüdischer Leitung, wie polnische Münzen aus jener Zeit mit hebräischen Inschriften zeigen.

Zu jener Zeit lebten die europäischen Juden größtenteils in Gebieten Mitteleuropas, die zum Deutschen Reich gehörten. Aber die ihnen ständig drohende Gefahr von Pogromen zwang sie, ihre Siedlungsstätten aufzugeben und sich wie schon so oft in ihrer Geschichte in fremden Ländern nach neuen Wohnorten umzusehen. Die massenhafte Zuwanderung von Juden nach Polen und Litauen begann im 15. Jahrhundert, als sich Zehntausende in diesen neuen Gebieten ansiedelten. Anfangs ließen sie sich hauptsächlich in den großen Städten West- und Zentralpolens nieder, hatten dort aber die gleichen Probleme wie in den Gebieten des Deutschen Reichs. Aus Furcht vor Konkurrenz nahmen die christlichen Handwerker und Kaufleute Andersgläubige nicht in ihre Zünfte und Gilden auf. Ein Teil des katholischen Klerus unterstützte die alteingesessenen Bürger, und es kam zu ersten Judenvertreibungen. Als es 1595 in der königlichen Residenzstadt Krakau brannte, wurden die Juden bezichtigt, Brandstiftung begangen zu haben, und gezwungen, die Stadt zu verlassen und in den damaligen Vorort Kazimierz zu ziehen. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war es Juden verboten, sich in Krakau niederzulassen. Weil viele Juden unter diesen Umständen nicht in den großen Städten leben werden konnten, gründeten sie neue Ortschaften. So entstanden die jüdischen Städtl.

Das Städtl stellte eine völlig neue jüdische Siedlungsform dar. Hatten die Juden in den Städten West- und Osteuropas, auch wenn sie bisweilen die Hälfte der Einwohnerschaft bildeten, in gesonderten Stadtteilen gelebt, siedelten sie in Polen und Litauen größtenteils in kleinen, selbst erbauten Städtchen. Abgeleitet vom deutschen Wort »Stadt« hießen sie im Jiddischen »Städtl«, während die russische Benennung »mestctschko« vom polnischen Wort für Städtl »mjasto« - im Ukrainischen »misto« - stammt. Die Städtl konnten sowohl dem König als auch dem polnischen

Adel, der Szlachta. unterstellt sein. Gehörten sie dem König wurden die gesamten Steuern direkt an ihn abgeführt; zwischengeordnete Behörden gab es nicht. Lag die Verfügungsgewalt bei den adligen Großgrundbesitzern, waren die Juden speziell zu ihnen eingeladen worden, weil man sich erhoffte, dass die Anwesenheit von Juden zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Städte beitragen würde Vom 16. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts erlebten die jüdischen Gemeinden in Polen eine Blütezeit. Sondererlasse des Königs verliehen ihnen das Recht auf vollständige religiöse und gerichtliche Autonomie. An der Spitze jeder Gemeinde stand der Kagal als Organ der Selbstverwaltung, dessen Vertreter die Abgeordneten für die jüdischen Kreissejme wählten, die den Wojewodschaften1 entsprachen. Das höchste Verwaltungsorgan bildete der Jüdische Gesamtpolnische Sejm (WAAD), der im Hebräischen »Union« oder »Verband« genannt wurde...


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Valerij Kungurov. Einzelausstellung.

Kostümbildner, Bühnenbildners und Designer - Valery Kungurov. Skizzen für Theater und Ballett


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